Bus und Bahn

Bei der Bahnfahrt kräftig sparen – Die neue BahnCard Flex ab nur 4,50€/Monat

Für alle, die kurzfristig eine Reise planen, ist dieses neue Angebot der Deutschen Bahn ideal. Ab 6,50€ im Monat könnt ihr die neue BahnCard Flex bestellen und bekommt satte 25% Rabatt auf den Flexpreis und auch die Sparpreise. Für alle diejenigen die die 26 Jahre noch nicht überschritten haben, ist das Angebot sogar noch günstiger – nämlich nur 4,50€ im Monat. Wenn ihr regelmäßig die Bahn für kurze Zeiträume nutzt, ist die BahnCard Flex eine sinnvolle Alternative. Außerdem könnt ihr die Karte monatlich bezahlen und ab dem 4. Monat auch monatlich kündigen.

4,50 €

Winterliches Paris: 3 Tage Busreise + 1 Hotelübernachtung inkl. Frühstück ab 29€

Erlebt kurz vor Weihnachten ein winterlich funkelndes Paris! Lasst euch vom verschneiten Schloss Versailles verzaubern oder betrachtet die romantischen Lichter an der Seine. Während eurer dreitätigen Busreise habt ihr 2 Tage zeit, Paris zu erkunden. Die Busfahrt von vielen Abfahr nach Paris und zurück +1 Übernachtung im Dreibettzimmer inkl. Frühstück bekommt ihr ab 29€, eine Nacht im Doppelzimmer ab 39€!

Die BahnCard ohne Abo ist da! Jetzt die monatlich kündbare BahnCard Flex kaufen – Einstiegspreis für 3 Monate ab 13,50€

Ihr kennt das Problem: Ihr wollt euch eine BahnCard zur vergünstigten Zugfahrt zulegen doch habt keine Lust auf die einjährige Abofalle. Damit ist jetzt Schluss! Seit heute bietet die Deutsche Bahn den Flex-Tarif der BahnCard an. Mit dieser verpflichtet ihr euch lediglich zum Kauf einer 3-Monats-Karte. Anschließend verlängert sich die BahnCard zwar weiterhin automatisch, aber nur für 1 Monat. Nach den ersten 3 Monaten könnt ihr die Karte also mit einem Monat Vorlauf jederzeit kündigen.

13,50 €

PolskiBus Aktion: Viele Tickets ab 0,46€ One Way, z.B. zwischen Berlin und Warschau

PolskiBus mag für einige ein unbekanntes Busunternehmen sein. Wie die hiesigen Fernbuslinien Flixbus und DeinBus, fährt das polnische Unternehmen aus vielen Städten Polens nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, die Niederlande, die Tschechische Republik und in die Slowakei. Jetzt hat das Unternehmen viele Tickets für 1 PLN, umgerechnet 0,23€ (+ 0,23€ Buchungsgebühr), rausgehauen. 

0,46 €

Bus und Bahn

Auf Deutschlands Autobahnen herrscht Krieg! Preiskrieg! Seitdem der Gesetzgeber 2014 das Personenbeförderungsgesetz gelockert hat, drängen immer mehr Anbieter mit immer günstigeren Preisen auf den Markt. Dies bringt auch die Deutsche Bahn in Zugzwang. So offeriert diese den Reisenden nun viele Möglichkeiten, innerhalb Deutschlands und europaweit zu verreisen, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. In diesem Kapitel unter dem Namen „Bus und Bahn“ wollen wir von Tripdoo euch dabei helfen, die günstigsten Sonderangebote der Fernverkehrs-Unternehmen zu ergattern.

Die Deutsche Bahn fährt

Nach der Fortbewegung mit dem Auto und dem Flugzeug liegt die Zugfahrt auf Platz 3 der für den Urlaub genutzten Transportmittel. Im Jahr 2014 beförderten die Eisenbahnen in Deutschland 2,7 Milliarden Passagiere. Das Reisen in der Eisenbahn ist besonders für Familien und Ältere interessant. Schließlich bietet ein Wagon viel Bein- und Bewegungsfreiheit.

Die Geschichte der Eisenbahn

Bereits die Spurrillen in den Straßen der Antike weisen darauf hin, dass die Menschen seit jeher Fahrzeuge bauten, die ihnen den Transport schwerer Lasten ermöglichten. Mit der Erfindung des Rades vor etwa 5500 Jahren wurde der Grundstein für alle Fortbewegungsmittel gelegt. Damals noch als Töpfer- oder Holzscheibe wurden sie in der Zeit der industriellen Revolution durch Eisenscheiben ersetzt. Im Jahr 1820 starteten in Großbritannien die ersten schweren Fahrzeuge auf gewalzten Schienen. Die Erfindung der Dampflokomotive revolutionierte die Zugfahrt nachgiebig, sodass ab dem Jahr 1825 die ersten Eisenbahnen auf dem britischen Gebiet fuhren. Erst 10 Jahre später, am 7. Dezember 1835 fuhr auch die erste Bahnverbindung in Deutschland zwischen Nürnberg und Fürth.

Bus und Bahn

Mit der Deutschen Bahn unterwegs…

All das konnte aber nur durch eine Wette ins Leben gerufen werden. Der Eisenbahnbesitzer Homfray wollte seinem Kontrahenten Trevithick beweisen, dass die Eisenbahn auf Zugpferde verzichten und sich mit einer Dampfmaschinerie fortbewegen kann. Er gewann seine Wette! Im Februar 1804 zog seine Dampfmaschine auf Rädern mit einer Geschwindigkeit von 8 km/h fünf Wagen mit zehn Tonnen Eisen zum 15 km entfernten Kanal in 4 Stunden und fünf Minuten. Eine Weiterentwicklung zum elektrischen Antrieb, der Schienenfahrzeuge, welcher heute immer noch maßgeblich für die Fortbewegung ist, fand durch Werner Siemens statt. 1879 stellte dieser die erste Elektrolokomotive vor.

Die Entwicklung der Staatsbahn

In Deutschland setzte sich Bismarck nach 1871 zum Ziel eine Deutsche Staatsbahn aufzubauen. Im Zuge dessen wurden viele Privatbahnunternehmen verstaatlicht. Mit der Zusammenlegung der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG im Jahr 1994 wurde schließlich ein einheitliches Unternehmen für die gesamte Bundesrepublik gegründet.

Die blockierten Reisebusunternehmen

Als die deutsche Reichsregierung im April 1935 ein neues Personenbeförderungsgesetz einführte, konnte sie nicht erahnen, dass das Gesetz nahezu 80 Jahre Bestand haben sollte. Erst zum Jahresbeginn 2013 wurde es weitgehend novelliert. Der Passus, der allen Busunternehmen bis dahin Bauchschmerzen bereitet hatte, besagte, dass Fernbuslinien nicht in Konkurrenz zur Deutschen Bahn agieren dürfen. Somit waren bis dato nur Verbindungen ins Ausland, nach Berlin (aufgrund der gesonderten Insellage während der deutschen Teilung) und auf Strecken, die die Deutsche Bahn nicht oder nur unzureichend belieferte, erlaubt.

Bus und Bahn MeinFernbusFlixBus

Seit 2013 dürfen Busse ungehemmt Gäste durch Deutschland transportieren

Die Streichung dieses Passus löste einen neuen Boom der Fernbusanbieter aus. Waren es vor 2013 lediglich die Deutsche Bahn Subunternehmen IC Bus, BEX und BerlinLinienBus sowie Eurolines, der europaweite Zusammenschluss mehrerer Busliniengesellschaften, die von sich Reden machten, fahren heute an die dreißig Anbieter auf etwa 250 Strecken. Die bekanntesten neuen Marken heißen MeinFernbus/FlixBus, Postbus und Megabus. Der durchschnittliche Personenkilometerpreis im Busfernverkehr halbierte sich innerhalb weniger Jahre nach Angaben des Iges-Instituts. 2014 betrug er 8,6 Cent.

Reisebus oder Bahn?

Wer beim Transport zum Urlaubsort sparen will, fährt heute Fernbus. Strecken über mehrere Kilometer sind bei besonderen Rabattaktionen sogar schon ab 1,50 Euro erhältlich. Dass sich diese Preise marktwirtschaftlich nicht rechnen, dürfte jedem einleuchten. Im September 2015 prognostizierte Matthias Schröter, Sprecher der Deutschen Omnibusunternehmer: „Nach unseren Informationen fährt noch kein Unternehmen profitabel.“ Experten erwarten nach der Marktausdünnung eine Anhebung der Preise, ähnlich wie es auf dem Billigfliegersektor geschah. Mit City2City zog sich im Oktober 2014 der erste Konkurrent vom Markt zurück. Die beiden Marktführer MeinFernbus und FlixBus fusionierten 2015. Sie besitzen nun einen Marktanteil von etwa 70%.

 

Die Vorteile der Deutschen Bahn liegen auf der Hand. Für nur wenige Euro mehr kann in den Zügen wesentlich komfortabler gereist werden, als in Fernbussen. Aufstehen und durch den Zug Schlendern ist genauso möglich, wie ein Besuch des Bordbistros. Vor allem für Familien ist dies ein wichtiger Faktor. Kinder die mehrere Stunden auf ihrem Platz sitzen sollen, sind unausgeglichen und quengeln rum. In der Bahn gibt es sogar extra Kinderabteile.

Der Fernbus und seine Nachteile

Mit dem Fernbus lohnen sich allerdings nach wie vor weite Strecken von über 1000 km auch preislich nicht. In der Regel ist in diesem Fall ein Billigflieger zu empfehlen. Wer mit einem Tier reist, hat zusätzlich das Problem, dass die meisten Anbieter keine Tiermitnahme ermöglichen. Die alleinige Fahrt von Kindern unter 14 Jahren ist nur bei den Deutsche Bahn Busunternehmen BerlinLinienBus und IC Bus möglich. Im Letzteren gelten zudem auch die gängigen Rabattaktionen der Bahn.

 

Zudem haben die Reisebusse einen großen Nachteil gegenüber der Bahn: Sie sind in den meisten Fällen erheblich langsamer. Außerdem können große Verspätungen aufgrund voller Autobahnen entstehen. Die Stiftung Warentest konnte bei ihrem Fernbustest allerdings keine erhöhte Verspätung feststellen. 80% der Busse kamen pünktlich bzw. höchstens mit 5 Minuten Verspätung an. Ein Vorteil gegenüber der Bahn ist die freie Nutzung von WLAN in den meisten Fernbussen. Allerdings ist die Verbindung in der Regel nicht sonderlich stabil.

Busreisen im Ausland

Auf Busreisen in ärmeren Ländern sollte man sich auf einen wesentlich schlechteren Komfort und unzuverlässige Verbindungen einstellen. Außerdem sollte es vermieden werden, die Wertsachen im Reisegepäck zu verstauen. Nicht selten sind die Busfahrer mit Verbrecherbanden verbunden, welche beim einstündigen Reifenwechsel das Gepäck durchstöbern. Behaltet Eure Wertsachen deswegen immer im Handgepäck bzw. in Eurer Nähe.

 

Übrigens: Die längste Buslinie der Welt wird von einem peruanischen Unternehmen betrieben. Sie fährt von der venezolanischen Hauptstadt Caracas ins 9660 km entfernte Buenos Aires (Argentinien) bei einer Dauer von 6 Tagen und 7 Stunden.

Bus und Bahn online buchen

Mit dem Boom der Fernbuslinien sprossen auch die Vergleichsseiten wie busliniensuche.de oder busticket.de aus dem Boden. Über diese können die verschiedenen Anbieter miteinander verglichen werden. Ein dominierender Anbieter, der alle Gesellschaften aufführt, hat sich dabei allerdings noch nicht herauskristallisiert. In der Regel lohnt sich also die Suche über mehrere Suchmaschinen. Allgemein ist die Buchung über das Internet zu empfehlen. Meistens müssen bei Buchung am Schalter Extra-Gebühren verrichtet werden.

 

So sieht es auch bei der Bahn aus. Über die Website der Bahn sind die günstigen 29 Euro Spartickets länger erhältlich als am Automaten oder am Schalter. Allerdings solltet ihr nicht mit Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Bei diesen Zahlungsmitteln fällt ein zusätzliches Entgelt von bis zu 3 Euro an. Der Ticketerwerb im Zug beim Schaffner kostet zudem 7,50 Euro extra. Manchmal bietet aber auch die Deutsche Bahn Preisaktionen an. Wir behalten den Markt im Blick und informieren euch in dieser Kategorie über die aktuellen Entwicklungen.