Syrien, Tschad oder Afghanistan - diese Länder rufen bei den wenigsten Menschen Urlaubsgefühle hervor. Dass eine Reise in Krisenregionen gefährlich werden kann, ist keine Neuigkeit. Seit dem Ausbruch des Zika-Virus, der Verbreitung von Ebola und Dengue-Fieber und zu guter Letzt dem Terror des IS rücken aber auch bisher als sicher geltende Reiseländer wie Ägypten, Thailand, die Malediven, die Türkei oder sogar Frankreich in den Fokus. Diese Gefahren lassen immer mehr Urlauber an einer Fernreise zweifeln. Immer mehr Deutsch Überdenken ihre Reisepläne. Die Unsicherheit wächst!


Zusammenfassung: Gefahren in Urlaubsländern sind irrational und schwer messbar. Wir haben für euch die größten Gefahren in populären Urlaubsländern recherchiert und zeigen, welche Länder wirklich sicher sind und wo ihr besser vorsichtig seid! Dabei sind wir zu interessanten Ergebnissen gekommen:

  • Sicherstes Land: Spanien
  • Gefährlichstes Land: Haiti
  • Kritischstes Land Europas: Zypern
  • Die meisten Verkehrstoten: Dominikanische Republik
  • Höchstes Naturkatastrophen-Risiko: Philippinen
  • Aggressivstes Urlaubsland: Russland

Daneben gab es weitere interessante Erkenntnisse:

  • Gefährlichstes Tier der Welt: Mücke
  • Noch gefährlicher: Kontaminiertes Trinkwasser
  • Kokosnuss oder Hai? Beide relativ ungefährlich!
  • Argentinien oder Brasilien? Argentinien ist sicherer!
  • Stadt mit den meisten Morden: Caracas (Venezuela) 
  • Sicherster Ort im Urlaub: Das Ferienressort
  • Fazit: Auch zu Hause bleiben ist nicht unbedingt sicher

Wer sicher sein wissen will, sollte natürlich vor der Reise die Website des Auswärtigen Amtes studieren.

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Gefahren in Urlaubsländern

Tripdoo_Infografik_Gefahren_Teil1

Mythen und Überraschungen

Viele Risiken gehören auf den Friedhof der Mythen und Gerüchte. Wie das verbreitete Gerücht, Kokosnüsse seien Gefährlicher als Haie (siehe Kommentar: „Die Kokosnusslüge“). Gefahren warten prinzipiell überall. So ist die Urlaubsreise in ein Ressort in der Dominikanische Republik bspw. grundsätzlich für Touristen relativ ungefährlich. Trotzdem belegt das Reiseland im Tripdoo-Gefahren-Index (TGI) aufgrund der schlechten Verkehrslage und der hohen Naturkatastrophen-Wahrscheinlichkeit den zweiten Platz. Ein anderes Beispiel sind die Niederlande. Hier ist das Risiko einer Flut überdurchschnittlich hoch. Von einem gefährlichen Urlaubsland würde trotzdem niemand sprechen. Dafür ist die medizinische Versorgung bspw. in Südafrika überraschenderweise äußerst gut.

Terror – Frankreich und Belgien im Fokus

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Quelle: Wikipedia

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Peter Mucke (58) Geschäftsführer vom Bündnis Entwicklung Hilft

Ganz irrational wird die Angst, geht es um Terroranschläge. Die Anschläge von Paris und Brüssel haben verdeutlicht, „dass in jedem Land Sicherheitsrisiken auch für Urlauber bestehen“, erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft e.V. Vor diesem Hintergrund haben die Reisebuchungen nach Frankreich und Belgien in den letzten Monaten nachgelassen. Nach einer Umfrage des Online-Marktforschers Norstat plant knapp jeder dritte Deutsche (30 Prozent), wegen der Anschläge von Brüssel europäische Metropolen bei der Urlaubsreise zu meiden. Das Reise-Dienstleitungsunternehmen International SOS stufte die Länder in seinem Gefahren-Ranking sofort hoch – wobei die Risikoeinschätzung der Länder immer noch gering ist. Dabei ist streng genommen die gesamte westliche Welt von einem solchen Anschlag bedroht – auch Deutschland. Der nächste Urlaub in Berlin ist demnach statistisch gesehen nicht unbedingt ungefährlicher, als ein Besuch in Marokko.

Terroranschlag_SyrienMessen lassen sich indes lediglich die Aggressionen, die ein Land ausstrahlt und natürlich die lokale Nähe zum Machtzentrum der Terrorgruppen. Somit sind in Ägypten bspw. vor allem die Grenzgebiete zum Islamischen Staat sowie die Sinai-Halbinsel bedroht. Das westliche Ufer des Roten Meers ist hingegen weniger gefährdet. Ähnlich sieht es mit der Türkei aus, die Grenzgebiete zu Syrien sind genauso wie die Kurdengebiete im Osten äußerst problematisch anzusehen. In Istanbul ist die Terrorgefahr lediglich geringfügig höher als in westeuropäischen Hauptstädten. Gefährdet ist übrigens auch das beliebte Urlaubsinsel Zypern. Neben der Nähe zu Syrien steckt das Land nämlich seit über 100 Jahren in einer Art kalten Bürgerkrieg. Aber auch hier gilt. In den Urlaubsressorts ist davon in der Regel nichts zu merken.

Naturkatastrophen – Wie gut sind die Reiseländer vorbereitet?

Erdbeben

Gut messbar sind auch die Wahrscheinlichkeiten von Naturkatastrophen. Ein von Entwicklung Hilft erstelltes Ranking führen in erster Linie Inselgruppen wie Vanuatu, die Philippinen oder die Fidschi-Inseln auf. Hier sind Fluten und Tsunamis große Gefahren. In Chile und Costa Rica erschüttern dagegen Erdbeben und Vulkanausbrüche die Menschen. Die Wahrscheinlichkeit einer Naturkatastrophe zum Opfer zu fallen, hängt allerdings auch vom Fortschritt des Landes ab. Fortschrittliche Länder sind zumeist besser auf solche Katastrophen vorbereitet. „Die Gefährdung der Bevölkerung und der Urlauber ist in Deutschland aber recht gering“, stellt Mucke fest. Hierzulande existieren eine funktionierende medizinische Infrastruktur und eine stabile Verwaltung. Anders sieht es in Haiti aus. Eine Flut könnte auf der gefährdeten Karibikinsel enorme Ausmaße haben. Die sichersten Länder in diesem Ranking sind übrigens Malta und Katar.

Doch auch diese Zahlen geben keine 100%-Sicherheit. „Die Gefahren durch extreme Naturereignisse lassen sich nur bedingt für einen konkreten Zeitraum vorhersagen“, hält Mucke fest. Deswegen sollte sich jeder Urlauber direkt vor Urlaubsbeginn über die aktuelle Sicherheitslage im Reiseland informieren. Hierzu sind vor allem die Reise- und Sicherheitshinweise auf der Website des Auswärtigen Amtes praktisch. Seit 2015 lässt sich auch die App „Sicher reisen“ herunterladen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes soll dieser Dienst den Menschen „Hilfe zur Selbsthilfe“ geben. Wer trotzdem in eine brenzliche Situation gerät, kann sich immer an die jeweiligen Auslandsvertretungen wenden.

Versicherungsschutz – Das Auswärtige Amt empfiehlt

Krankentransport

Wichtig ist in diesem Zusammenhang nach Angaben des Amtes auch der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, da Krankenhausaufenthalte und „die Kosten für einen aus medizinischen Gründen veranlassten Rücktransport nach Deutschland schnell in die Tausende gehen können.“ In der Schweiz kostet ein Tag im Krankenhaus bspw. im Schnitt um die 10.000 Franken (ca. 9.200€). Zwar werden die Kosten Deutscher die in der Schweiz, Lichtenstein, Norwegen und allen EU-Staaten behandelt werden übernommen, der Rücktransport ist aber meist nicht im Versicherungsschutz inbegriffen.

Im restlichen Teil der Welt ist eine Auslandskrankenversicherung ohnehin Pflicht. In beliebten Urlaubsländern wie USA, Ägypten und Thailand bleibt der Reisende sonst auf seinen Kosten sitzen. Wer eine solche Reise plant, sollte sich zunächst über die eigene Krankenkasse informieren. Abzuraten ist aber von während der Reisebuchungen angebotenen Versicherungen. Diese bieten meist einen unzulänglichen Schutz an. Grundsätzliche sollte vor Abschluss jeder Versicherung das Kleingedruckte studiert werden. Viele Police schließen den Versicherungsschutz im Fall einer Sicherheitswarnung des Auswärtigen Amtes aus.

Medizinische Versorgung – Im Zweifel beim Tropeninstitut nachfragen

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Dr. Martin Macholz (40) vom St. Georg Klinikum Leipzig

Neben der Website des Auswärtigen Amtes empfiehlt Dr. Martin Macholz, Facharzt für Innere Medizin am Tropeninstitut des St. Georg Klinikum Leipzig die englischsprachige Website des „Centers for Disease Control and Prevention“ für medizinische Reisewarnungen. Zudem bieten auch die 19 in Deutschland befindlichen Tropeninstitute reisemedizinische Beratung an. Diese sollten allerdings nur behelligt werden, wenn die Reise in ein Epidemie gefährdetes Land geht. Aktuell sind dies vor allem mittel-, südamerikanische und südostasiatische Länder in denen Dengue-Fieber und Zika-Virus grassieren. Daneben sind Ebola und Malaria in afrikanischen Ländern ein großes Problem.

Die meisten dieser Krankheiten werden durch Insekten übertragen. Somit verwundert es kaum, dass das gefährlichste Tier mitnichten eines der Raubtiere, Löwen, Krokodile oder gar der Hai ist, sondern die Mücke. Durch die, durch das Insekt übertragenen Krankheiten sterben jährlich 725.000 Menschen. Häufig werden die Krankheitserreger auch über das Trinkwasser oder das Essen übertragen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt sogar 80% der Reiseerkrankungen auf die Trinkwasserqualität zurück. Deswegen ist es dringend ratsam, sich über die Wasserqualität des Landes und die Ernährungsgewohnheiten vorab zu informieren und die eigenen Gewohnheiten anzupassen. Auch hierfür lohnt sich der Blick auf die Site des Auswärtige Amtes.

Mit zweierlei Maß – Medizinische Standards in Ferienresorts

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Dr. Eßer Stefan (52) von International SOS

In medizinischer Hinsicht gelten für Touristen aber ohnehin in den meisten Fällen andere Regeln als für die einheimische Bevölkerung. Denn einerseits lassen sich virale Erkrankungen nach der Heimkehr in Deutschland recht gut behandeln, sodass hierdurch selten Todesfälle zu verzeichnen sind, andererseits bekommen die, die es sich leisten können in eine Privatklinik zu gehen, laut Macholz an vielen Orten eine gute Behandlung. Trotzdem empfiehlt der Facharzt bei der Reise in ein Epidemieland einen ständigen Mückenschutz und das Tragen langer, weißer Kleidung.

Vorab über den medizinischen Standard des Landes kann man sich zudem über die Organisation International SOS informieren. Diese fasst für Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter auf Auslandseinsätze schicken, die Erkenntnisse über Kliniken und Schutzmaßnahmen weltweit zusammen. In einer Weltkarte, die unter dem Namen Health Risk Map kostenfrei online ersichtlich ist, werden die Gefahrenherde angezeigt. Hierbei muss beachtet werden, dass es häufig einen großen Unterschied macht, in welcher Region des Landes der Urlaub verbracht wird. So ist das Stadt-Land-Gefälle bspw. in China extrem groß. Während die Metropolen im Osten des Landes über teilweise hervorragende Kliniken verfügen, besteht im Westen Chinas „wenig medizinische Infrastruktur auf internationalem Standard“, erklärt Dr. Stefan Eßer, Regional Medical Director von International SOS.

Kriminalität – Diebstahl gibt es überall wo Touristen sind

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Angst haben viele Deutsche auch davor, im Urlaub Opfer eines Überfalls oder Diebstals zu werden. Tatsächlich ist dieses Szenario nicht unwahrscheinlich. Gerade in Touristenregionen tummeln sich auch in europäischen Metropolen viele Taschendiebe und andere Kleinkriminelle wie Hütchenspieler. Allerdings geht von diesen kriminellen Akten in der Regel keine Gefahr für Leib und Leben aus. Selbst bei einem bewaffneten Überfall, ist die Chance angeschossen zu werden gering. Wer sich ohne Gegenwehr ausrauben lässt, hat in der Regel keine körperlichen Schäden zu befürchten.

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Stephan Gabriel (39) von International SOS

Aber auch hier sind die Risiken „immer eine Frage der persönlichen Perspektive. Ein hellhäutiger Europäer mag in einem afrikanischen Land stark auffallen und ist dadurch automatisch bestimmten Risiken ausgesetzt. Für einen afrikanischen Reisenden kann dasselbe Zielgebiet eher unproblematisch sein“, weiß Stefan Gabriel, Regional Security Manager von International SOS. Auch zu diesem Aspekt hat die Organisation eine öffentlich zugängliche Risk Map herausgegeben. Von den populären Urlaubsländern stechen hier vor allem Haiti, Kolumbien, Ägypten und Mexiko hervor. Die Stadt mit den meisten Morden weltweit (120 Delikte pro 100.000 Einwohner) befindet sich in Venezuela – Caracas. Zum Vergleich: New York hat eine Mordrate von 3,9 pro 100.000 Einwohner. Auf den Seychellen und den Kapverden muss indes kein Diebstahl befürchtet werden. Interessant: Die USA landet in diesem Ranking hinter Argentinien.

Verkehr – Vom Auto fahren in der Dominikanischen Republik ist abzuraten!

Bangkok_Verkehr

Wer sich im Urlaub mit einem Mietwagen fortbewegt, sollte sich zudem auch mit der Verkehrslage im Reiseland beschäftigen. Denn nicht nur der bekannte Linksverkehr in Ländern des ehemaligen britischen Empires (neben England u.a. auch Indien, Südafrika, Mauritius, Zypern und Malta) kann irritieren. In vielen asiatischen und afrikanischen Ländern gilt auf der Straße das Recht des Stärkeren. Wer in Thailand bspw. versucht die Rechts-vor-Links-Regel zu beachten, kann lange warten. Aber auch sonst ist das Land für seine rüpelhafte Fahrweise bekannt. So steht es mit 38,1 Verkehrstoten pro 100.000 Einwohner auf Platz drei des von der WHO veröffentlichten Rankings. Den ersten Platz belegt die südpazifische Koralleninsel Niue (68,3 Tote), gefolgt von der Dominikanischen Republik (41,7). Problematisch ist der Straßenverkehr zudem auch in Malaysia, Vietnam und Südafrika.

Fazit – Vorab informieren hilft

Vor einer Reise sollte man sich genauer mit seinem Urlaubsland beschäftigen und sich nicht von Panik machenden Artikeln verwirren lassen. Denn die Angabe, dass in den Vereinigten Staaten jährlich 100 – 1500 Menschen durch einen Blitzschlag sterben oder, dass in Australien jährlich 65 Menschen der Tot durch das Fallen aus einem Bett ereilt sind, sind zwar lustig, einen Ausschlag zur Urlaubsbuchung sollten sie indes nicht geben. Wichtiger ist es da, sich in die landestypischen Gegebenheiten einzulesen und die Reisewarnungen auf der Website des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Auch die Art des Urlaubs und die eigenen Gewohnheiten sollten einen Ausschlag geben. Wer einen Pauschalurlaub im ägyptischen All-inclusive-Ressort bucht und auch nicht vor hat dieses unbegleitet zu verlassen, hat in der Regel nichts zu befürchten. Denn sowohl medizinische Versorgung, als auch Essen- und Trinkwasserqualität sind den westlichen Gewohnheiten angepasst. Wer aber gerne lange eigenständige Ausflüge zu Einheimischen macht oder unbekannte Ecken erkundet, sollte sich viel akribischer auf den Urlaub vorbereiten.

Tripdoo_Infografik_Gefahren_Teil3

Weiterführende Links

Die Interviews in voller Länge:

Link zur Infografik in voller Länge

Link zum Kommentar „Die Kokosnusslüge“

Info-Websites zur Urlaubsplanung:


Tripdoo-Gefahren-Index (TGI)

Spanien – Das sicherste Urlaubsland der Welt

Aus den verschiedenen Rankings und Einschätzungen haben wir eine Gefahrenübersicht erstellt. Ausgewählt wurden die jeweils am häufigsten von Deutschen bereisten Urlaubsländer (nach DRV). Der Tripdoo-Gefahren-Index gibt an, welche dieser Länder gefährlich sind und welche eher nicht. Die Punkte wurden nach 5 Kategorien vergeben. Am sichersten ist es in Spanien, dicht gefolgt von Malta und Singapur. Am gefährlichsten ist es momentan in Haiti, gefolgt von der westlichen Inselseite die Dominikanische Republik und den Philippinen.

Alle Daten, alle Fakten

Platz Land Kriegspotential / Terrorgefahr Naturkatastrophen-Risiko Kriminalität Medizinische Versorgung Verkehrssicherheit Gesamtwertung
Platzierung Global Peace Index Platzierung Weltrisikoindex Kennzeichnung Travel Risk map (1 = unwesentlich, 5 = extreme Bedrohung) Kennzeichnung Medical Risk Map (1 = unwesentliche, 4 = extreme Bedrohung) Verkehrstote je 100.000 Einwohner Erklärung siehe unten
Deutschland 16 146 2 1 4,7 3,8
1. Spanien 36 117 2 1 7,2 3,8
2. Malta k.A. 170 2 1 3,8 3,75
3. Singapur 24 161 2 k.A. 5,1 3,75
4. Kanada 7 142 2 1 6,8 3,6
5. UK 39 133 2 1 3,7 3,4
Frankreich 45 151 2 1 6,4 3,4
Österreich 3 132 2 1 6,6 3,4
Polen 19 139 2 2 11,8 3,4
Australien 9 124 2 1 6,1 3,4
Neuseeland 4 120 2 1 9,1 3,4
11. Malediven k.A. k.A. 2 2 1,9 3,33
12. Barbados k.A. 168 2 1 7,3 3,25
13. Italien 36 117 2 1 7,2 3,2
Kroatien 27 121 2 2 10,4 3,2
Niederlande 20 50 2 1 3,9 3,2
Vereinigte Arabische Emirate 49 163 2 1 12,7 3,2
17. Zypern 68 150 2 2 7,6 3
Japan 8 17 2 1 5,2 3
USA 94 127 2 1 11,4 3
20. Seychellen k.A. 153 1 2 15 3
21. Griechenland 61 71 2 1 12,2 2,8
Israel 148 157 3 1 4,7 2,8
22. Argentinien 60 131 2 Unterschied Stadt-Land 12,6 2,75
23. Bahamas k.A. 122 2 2 13,7 2,75
24. Chile 29 26 2 1 12,3 2,6
Kuba 82 96 2 2 7,8 2,6
26. Marokko 86 81 2 2 18 2,4
Mauritius 25 13 2 2 12,2 2,4
Jordanien 71 116 2,5 2 22,9 2,4
29. Malaysia  28 88 2 Unterschied Stadt-Land 25 2,25
Indonesien 46 35 3 Unterschied Stadt-Land 17,7 2,25
Kapverden k.A. 153 1 2 22,4 2,25
32. Costa Rica 34 7 2,5 2 12,7 2,2
Ägypten 137 159 3,5 2 13,2 2,2
Peru 92 79 3,5 2 15,9 2,2
35. Türkei 135 107 2-4 (Grenzgebiete kritisch) 2 12 2
Tunesien 76 103 3 2 18,8 2
Tansania 64 56 3 3 22,7 2
38. Fidschi Inseln k.A. 16 3 2 6,3 2
39. Tahiti k.A. k.A. 2 2 k.A. 2
40. Sri Lanka 114 66 3 3 13,7 1,8
Kolumbien 146 82 3,5 2 15,6 1,8
Jamaika 109 20 3 2 11,6 1,8
Mexiko 144 92 3,5 2 14,7 1,8
Südafrika 136 105 3 1 31,9 1,8
45. Brasilien 103 123 3 Unterschied Stadt-Land 22,5 1,75
China 124 80 2,5 Unterschied Stadt-Land 20,5 1,75
47. Indien 143 78 3,5 Unterschied Stadt-Land 18,9 1,5
Vietnam 56 18 2 Unterschied Stadt-Land 24,7 1,5
Russland 152 128 3 Unterschied Stadt-Land 18,6 1,5
Thailand 126 89 2,5 Unterschied Stadt-Land 38,1 1,5
Salomoninseln k.A. 5 3 3 14,7 1,5
52. Philippinen 141 3 3 Unterschied Stadt-Land 9,1 1,25
53. Dominikanische Republik 100 25 3 2 41,7 1,2
54. Haiti 98 21 4 4 k.A. 0,75

Wie sind wir vorgegangen?

In unserer Untersuchung haben wir uns auf 5 Gefahrenherde fokussiert: Die Friedfertigkeit, die Verkehrssicherheit, die Kriminalitätsrate, die medizinische Gefährdung und die Möglichkeit einer Naturkatastrophe in potenziellen Reisezielen. Zu all diesen Risiken gibt es Statistiken von anerkannten Organisationen und Unternehmen. So veröffentlicht die Word Health Organisation (WHO) jährlich ein Ranking der Verkehrsopfer pro Einwohner, zur medizinischen Versorgung in den Ländern gibt es eine Übersicht des Beratungsunternehmens International SOS, dieselbe Firma gibt auch eine Einschätzung zur Kriminalität in den Ländern an. Die Friedfertigkeit haben wir anhand des Global Peace Index analysiert und die Anfälligkeit einer Naturkatastrophe zu erliegen, basiert auf dem Welt Risiko Index der Hilfsorganisation Bündnis Entwicklung Hilft. Für die Gesamtwertung wurde jedem Land pro Gefahrenherd-Kategorie 0 bis 4 Punkte zugesprochen. Diese wurden durch die Anzahl der bewerteten Kategorien geteilt. Die absolute Topwertung wäre demnach also eine Bewertung von 4.

    • phillip tripdoo

      Hallo Jan_Txdk,

      in Zypern herrscht viel Konfliktpotential. Zum einen liegt es nah an der syrischen Krisenregion, zum anderen ist das Land von den Interessen der Türkei und Griechenlands zerrissen. Sonst schneidet das Land doch ziemlich gut ab.

      Beste Grüße
      Phillip von Tripdoo

  1. Atze

    Die Anlayse ist der lacher !!!
    In Belgien , Frankreich explodieren Bomben und hier wird Griechenland als gefährlichstes Land in Europa dargestellt..
    Hallooooo was für ein Gras raucht ihr ?
    Ich denke hier wurde die Finanzkrise verwechstelt mit der Sicherheit eines Landes..
    In Griechenland kann man sich frei bewegen, halb nackt angezogen sein , seine Meinung in den Himmel schreien ohne das man angemacht wird. Kein Terror nichts…
    Das Bashing muss mal langsam aufhören …

    • phillip tripdoo

      Hallo Atze,

      zuallererst muss ich kurz anmerken, dass es vollkommen OK ist, wenn du Kritik an der Statistik hast. Uns Drogenkonsum vorzuwerfen ist aber ein bisschen to mutch.

      Trotzdem möchte ich inhaltlich auf deine Kritik eingehen: Da bei diesem Ranking nur die beliebtesten Länder in das Ranking eingeflossen sind, fällt Belgien weg. Auf die Anschläge in Brüssel wird im Abschnitt Terrorismus eigegangen. Bleibt Frankreich. Hier siehst du beim Blick auf die Tabelle, dass die Europäischen Länder alle ziemlich gut Abschneiden (wenn man die Türkei nicht mitzählt). Lediglich beim Naturkatastrophen-Risiko landet Griechenland ein bisschen weiter hinten. Die Terrorgefahr in Frankreich darf man eben auch nicht überbewerten.

      Beste Grüße
      Phillip von Tripdoo

  2. Thomas

    Ich find die Infos ganz hilfreich. @Atze Lies doch auch mal den Kommentar. Da wird auch auf die Panikmache bei dem Thema eingegangen. Kann man auch mit dem Terror so sehen. Stichwort: Irrationale Angst!

  3. Lutz

    Schon äußerst erstaunlich, dass ein Reise bezogenes Portal beharrlich (mehrfach) behauptet, Caracas liege in Mexico.
    In der Gefährlichkeit mag es durchaus auf dem beschriebenen Platz landen.

    Aber es handelt sich um die Hauptstadt VENEZUELAS,!
    Wie ernst kann man eure Expertise nehmen, wenn Ihr Woche fetten Böcke schießt.????

    • phillip tripdoo

      Hallo Lutz ,

      du hast vollkommen recht. Das ist ein peinlicher Fehler. Zur Verteidigung kann ich sagen, dass sich die Stadt in meinem Kopf mit Cancun vermischt hat. Ich habe dies natürlich sofort geändert.

      Enzschuldigung
      Phillip von Tripdoo

Kommentare

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