Ihr seid auf der Suche nach ein wenig Abwechslung während des Strandurlaubs, braucht ein neues Hobby oder einfach einen ungewohnten Adrenalinkick? Dann ist Kitesurfen der richtige Sport für euch! Hier findet ihr 5 Punkte, die ihr bei eurem Kitesurfurlaub beachten müsst, egal ob ihr eure ersten Versuche am Kite macht oder schon Erfahrung damit habt.

1. Reiseveranstalter oder individuelle Buchung

Inzwischen gibt es viele Reiseveranstalter, die sich auf Kitesurfreisen spezialisiert haben. Diese garantieren meist für eine hohe Windausbeute und lizenzierte Kitesurfschulen, im Gegenzug sind die Preise deutlich höher, als wenn ihr euch eure Reise selbst zusammenstellt. Der große Vorteil bei organisierten Kitereisen ist das Gruppengefühl, dass ihr in den Camps bekommt. Gemeinsames Essen wird meist großgeschrieben, um auch als Allein-Reisender schnell Anschluss zu finden. Wenn ihr noch nicht sicher seid, ob euch Kitesurfen wirklich gefällt und kein allzu großes Budget zur Verfügung steht, solltet ihr eure Reise individuell buchen. Im Apartment gemeinsam mit Freunden könnt ihr im Vergleich zu den Doppelzimmern, die es meist über die Reiseveranstalter zu buchen gibt, einiges an Geld sparen. Traumhafte schöne Orte für einen Kiteurlaub gibt es jedenfalls einige!

Kitesurfen

2. Dein perfekter Spot

Beim Kitesurfen gibt es keine allgemeinen Bedingungen, die von jedem als gut eingestuft werden und damit auch keinen für alle gleichermaßen perfekten Spot. Ob Leicht- oder Starkwind, Flachwasser oder Welle: Jeder entwickelt im Laufe seiner Kitekarriere eigene Vorlieben. Für Anfänger empfehlen sich Spots mit Stehrevier, da so die ersten Versuche nicht von einer Welle weggespült werden und ihr die Zeit nicht damit verbringt, eurem Board hinterher zu schwimmen. Montenegro, Ägypten oder die griechische Insel Kos sind nur ein paar der Spots, die sich super für eure ersten Versuche eignen. Ein großer Vorteil von Kitekursen in der Sonne sind die angenehmen Wassertemperaturen. Für einen Wochenendtrip innerhalb Deutschlands empfehlen sich auch die Ostseeinseln Fehmarn oder Rügen, ohne Neoprenanzug dauern eure Sessions dort aber meist nicht lange. Hier bekommt ihr einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Kitesurfens:

3. Die richtige Balance: Windgarantie und Tiefstpreis

Bei Kitesurfreisen richten sich die Preise für Haupt- und Nebensaison nach den Windbedingungen vor Ort. An manchen Spots wie etwa in Marokko oder in Ägypten kann beinahe das ganze Jahr über gekitet werden, in Europa ist die Windsaison an den meisten Spots von Juni bis September. Da ohne Wind leider auch kein Kite fliegen kann, müsst ihr bei eurer individuellen Buchung jedenfalls auf die Saison achten. Hier an Geld zu sparen kann leider richtig nach hinten losgehen. Wer nämlich erst einmal die Freiheit beim Kitesurfen gespürt hat, wird das Warten auf den Wind kaum ertragen können. Ins Kiteparadies Brasilien lohnt sich der lange Flug in jedem Fall, da durch die Windsicherheit jeder Tag voll ausgekostet werden kann.

4. Der richtige Kitesurf-Kurs

Die meisten Schulen bieten viele verschiedene Kurse an, vom Schnupperkurs, der in manchen Fällen auch nur aus Landtraining mit dem Übungskite besteht, bis hin zu Auffrischungskursen oder Intensivkurs mit anschließendem Materialverleih. Je nach Level, sportlichem Ehrgeiz oder auch Budget habt ihr also viele verschiedene Optionen. Um aber wirklich die Faszination des Sports zu erleben, solltet ihr zumindest einen zwei- oder dreitägigen Kurs buchen. In den meisten Fällen ist es im Anschluss schon möglich, alleine weiter zu üben! Folgende Punkte sind bei einem Kurs wichtig:

  • Anzahl der Schüler pro Lehrer: Im Optimalfall betreut ein Lehrer zwei Schüler. So habt ihr kurze Erholungspausen, könnt aber die Zeit voll ausnutzen.
  • Lizenz: Der VDWS (Verband Deutscher Wassersport Schulen) verspricht einen Qualitätsstandard bei geprüften Kitesurfschulen.
  • Material: Achtet auf aktuelles Material aus der laufenden Saison. Die Sicherheitssysteme werden ständig verbessert!
  • Sympathie: Schlussendlich ist auch das Vertrauen zu eurem Lehrer wichtig, um ohne Angst die Faszination am Kiten zu entdecken.

5. Fliegen mit Sportgepäck

Falls ihr schon eigenes Material besitzt, meldet die Mitnahme des Sportgepäcks auf jeden Fall im Vorhinein an. Im Extremfall kann die Fluglinie die Mitnahme ansonsten verweigern, die Anmeldung vor Ort ist aber jedenfalls teurer als frühzeitig online oder telefonisch! In seltenen Fällen kann das Sportgepäck anstelle des normalen Aufgabegepäcks befördert werden, sofern es den Abmessungen entspricht. Wer also Boardshorts und Bikini ins Handgepäck oder zu den Kites ins Boardbag stopfen kann, ist damit gut bedient. Um zusätzliche Gebühren kommt man aber kaum herum. Vor allem ein Billigflug kann mit Kitegepäck schnell teuer werden.

Hier findet ihr eine Auswahl mit dem Fokus auf Deutschland über die Regelungen einiger Fluglinien für Kitesurfgepäck:

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