EasyJet und Condor machen Lufthansa Konkurrenz

Der Ferienflieger Condor steht ähnlich wie einige andere mittelgroße, traditionsreiche Fluggesellschaften vor einer Herausforderung: Die geringen Ticketpreise der Billigflieger. Jetzt beauftragt sogar der zweitgrößte europäische Low-Cost Carrier EasyJet die Fluggesellschaft, Flüge für sie durchzuführen. Mittel- und langfristig ergibt das für EasyJet nur wenig Sinn, da Condor höhere Betriebskosten hat und gleichzeitig auch an dem Deal mitverdienen möchte. Daher ist der Einsatz auch nur auf etwa 4 Monate beschränkt und hat vor allem einen Zweck: Möglichst schnell der Lufthansa innerdeutsch Konkurrenz machen!

Warum macht EasyJet das nicht selber? Die meisten Flugzeuge für den innerdeutschen und europäischen Einsatz kommen von der Air Berlin und müssen erst auf EasyJet Standard umgerüstet werden. Außerdem sind FlugbegleiterInnen nicht ausreichend vorhanden. Gleichzeitig hat EasyJet so einen neuen Vorteil: Sie kann den Markt zunächst von der Nachfrageseite erkunden, ohne sich um den Betrieb kümmern zu müssen.

Eine Strecke ist bereits bekannt und wahrscheinlich die gefährlichste für die Lufthansa: Berlin – Frankfurt. Auch wenn der ICE auf dieser Strecke teilweise weniger als 4 Stunden braucht, sind hier Flieger teilweise im 30-Minutentakt unterwegs und werden ab und zu mit Jumbo Jets durchgeführt. Die Lufthansa kann hier als Monopolist weitaus höhere Preise durchsetzen. Dazu im nächsten Beitrag mehr.

Insgesamt plant EasyJet nach der Air Berlin Pleite 25 Jets in Tegel zu stationieren und möchte von da aus den innerdeutschen Markt umkrempeln. Im Juni nächsten Jahres sollen dann fast alle Flugzeuge von EasyJet und nicht mehr von Condor kommen.

Quelle: airliners.de

Lufthansa lässt Ticketpreise innerdeutsch in die Höhe schnellen

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Die Lufthansa hat direkt nach der Air Berlin Pleite versprochen: Es werden keine Ticketpreise erhöht!  Wer aber in diesen Tagen auf Rennstrecken wie Frankfurt – Berlin oder München – Hamburg unterwegs ist, zahlt für sein Ticket gerne 200 € oder mehr – nur für den Hinweg!

Allerdings hat die Lufthansa mit ihrer Ankündigung keine Preiserhöhung durchzuführen, nicht gelogen. Denn das Ticketsystem der Fluglinien ist quasi selbst regulierend. Wenn der Flieger durch die höhere Nachfrage auf einmal voller ist, werden auch die Tickets teurer. Dafür musste die Lufthansa nicht in ihr System eingreifen! Das ändert aber nichts daran, dass die Tickets im Endeffekt für den Endkunden teurer werden.

Jetzt ist das Bundeskartellamt der Airline auf den Fersen: Über die nächsten Wochen wird intensiv geprüft, ob es sich bei den stark erhöhten Preisen wirklich um den Lufthansa-internen Mechanismus handle. Denn laut Einschätzung von Experten wurden inzwischen besonders günstige Buchungsklassen gesperrt, die vor dem Wettbewerb gegen die Lufthansa noch geöffnet waren.

Mit EasyJet wird sich das Preisgefüge vielleicht wieder entspannen!

Quelle: aero.de

Darwin Airlines fliegt keine Linie mehr

Kleine Flieger wie die etwa die Saab 2000 zu kleinen Flughäfen wie etwa Lugano. Darauf hat sich Darwin Airlines schon seit einigen Jahren spezialisiert und sich damit an verschiedenen Partnern versucht. Die Zukunft mit Etihad unter dem Namen Etihad Regional war verheißungsvoll – wurde aber nach nur wenigen Jahren wieder aufgegeben. Vor einigen Monaten ist Adria Airways, die sich gerade neu aufstellt auf die Fluglinie zugekommen und hat die Flüge in der Schweiz und ins Umland von Darwin betreiben lassen. 

Auch das war kein Erfolg: Die Passagierzahlen blieben einfach zu niedrig. Dementsprechend hört Darwin Ende des Jahres auf, Linienflüge zu betreiben. Stattdessen will sich der Regionalflieger jetzt darauf beschränken, seine Flugzeuge im sogenannten Wet-Lease einzusetzen. Das bedeutet, dass Fluglinien oft kurzfristig Maschinen samt Crew anfragen, um eigene Engpässe oder Ausfälle zu überbrücken. Das kann sehr profitabel sein, ist aber besonders schwer planbar und meist mit Leerflügen verbunden.

Ob sich die kleine Fluglinie damit wirklich retten kann, bleibt abzuwarten. Luftfahrtexperten sehen allerdings trotz des kürzlich angesprungenen Investors 4K eine eher düstere Zukunft für das Unternehmen.

Quelle: aerotelegraph.com

Unter der Sonne Australiens!

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Last Minute auf Jamaika!

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Black Friday bei Ryanair!

Eure Routenupdates:

Eurowings: USA USA USA!

  • Ab April 2018 fliegt ihr 6x pro Woche von Düsseldorf (DUS) nach New York (JFK). Auch geht’s nach Fort Myers (RSW) und Miami (MIA). Startdatum und Frequenz sind aber noch nicht bekannt!

Air Dolomiti: Münchner aufgepasst!

  • Von Ende Juli 2018 an könnt ihr pro Woche 4x von München (MUC) nach Brindisi (BDS) in Italien fliegen!

Quelle: airliners.deroutesonline.com

Die Nachrichten der Vorwoche:

Lufthansa und EasyJet wollen Teile von Ailitalia kaufen– Die Fliegernews #44