Bleibt Berlin-Tegel trotz 20 Jahre alter Ankündigung offen?

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Air Berlins Heimathafen, der Flughafen Tegel in Berlin war stets der größte unter den Berliner Airports. Bis 2008 waren in Berlin ganze drei Flughäfen gleichzeitig in Betrieb: der jetzt geschlossene Tempelhof, Schönefeld und Tegel. 

Zur Planung des BER vor etwa 20 Jahren war von Anfang an festgelegt, dass sowohl Tempelhof, als auch Tegel zur Eröffnung stillgelegt werden und der gesamte Betrieb zum neuen Großflughafen verlegt wird. Allerdings sah man damals noch nicht, in welche Dimensionen der Flugverkehr mal gehen sollte: Aktuell ist der BER für eine Kapazität von 27 Millionen Passagieren im Jahr ausgelegt – Tegel und Schönefeld haben zusammen aber schon jetzt mehr Passagieraufkommen.

Auch das ist einer der Gründe, wieso Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) sich jetzt auch für den Weiterbetrieb des Flughafens im Norden Berlins ausspricht. Das hat gerade für Fluggäste einige Vorteile: So kann bei der Anreise nach Tegel durch die zentrale Lage viel Zeit gespart werden – genauso wie am Flughafen selbst – Tegel ist einer der Flughäfen mit den kürzesten „Security zum Flieger“-Wegen Deutschlands!

Dennoch kommt großer Protest von Anwohnern und Experten: Der Fluglärm ist durch die zentrale Lage besonders stark und ein Weiterbetrieb würde noch einmal Kosten von bis zu 200 Millionen Euro jährlich hervorrufen. Vollkommene Klarheit, ob mit Tegel gerechnet werden kann, gibt es aber wahrscheinlich erst, wenn der BER endgültig seine Tore öffnen wird!

Quelle: aero.de

„Fast Lane“ für alle bei der Lufthansa!

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Wer es eilig hat und Zeit am Flughafen sparen will, der bucht sich vorher noch schnell einen Service hinzu, der im VIP-Style eine schnelle Sicherheitskontrolle ohne Wartezeit ermöglicht. Das geht auch bei Lufthansa inzwischen sogar kostenlos für jeden Passagier zubuchbar – sogar in der Economy Class. Als Inklusivleistung gibt es den Service allerdings meist nur in der Business- oder First Class!

Das Ziel von Lufthansa ist klar: Mehr Geschäftsreisende gewinnen! Deshalb gilt es das Angebot nur an Wochentagen in den Hauptverkehrszeiten zwischen 6.30 und 8 Uhr, sowie 16 und 18.30 Uhr. Außerdem wird die Einstiegszeit der Flugzeuge von 30 auf 20 Minuten reduziert! Das heißt dementsprechend auch, dass das Boarding 10 Minuten später schließt als normal und noch mal einige Extraminuten für die Reisenden rausspringen. Verfügbar sein wird der neue Service ab dem 31. Oktober 2017 an den Flughäfen München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin – Also allen großen Flughäfen, die die Lufthansa regelmäßig anfliegt.

Dazu hat die Lufthansa sich allerdings nicht nur ein paar Einrichtungen im Security-Bereich gesichert – auch in der Flugplanung wurde nachgebessert. Damit die Passagiere immer noch pünktlich kommen, sind die Security-Eingänge immer in der Mitte der Terminals angelegt. Der Flieger kriegt dann ein Gate zugewiesen, das so nah wie möglich am Ausgangsbereich der Sicherheitskontrolle liegt.

Quelle: aerotelegraph.com

Eurowings will nach München!

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Normalerweise ist das ein Fall für die Routenupdates, aber hier wird es noch etwas spannender: Lufthansa hat bei Start des Eurowings-Angebots festgelegt, dass an den Drehkreuzen München und Frankfurt kein Ableger der Eurowings fliegen sollte.

In der Zwischenzeit hat sich aber einiges geändert: Condor zieht ihre Langstreckenflotte von München nach Frankfurt ab, Transavia gibt ihre Basis in der bayrischen Hauptstadt auf und die Eurowings-Mutter Lufthansa hat in Frankfurt großen Streit mit dem Flughafenbetreiber Fraport wegen einer neuen Gebührenregelung. Außerdem hat sich die Lufthansa einige Jets von AirBerlin für die Eurowings erworben, die ohnehin schon in München stationiert waren!

Vielleicht ist es aus Trotz, vielleicht aber auch eiskalte Betriebswirtschaft: Nachdem jetzt 5 Airbus A380 von Frankfurt nach München verlegt werden, kommen jetzt auch noch 3 Airbus A330 der Eurowings nach Bayern – und bieten da die ehemaligen Langstrecken der Condor an. Damit verringert sich aber auch die Anzahl der in Köln-Bonn stationierten Flugzeuge um zwei Flugzeuge!

Es bleibt allerdings nicht nur bei der Langstrecke – Auch innerhalb Europas und Deutschlands greift Eurowings in München an: Schon jetzt fliegt der Anbieter neu zwischen München und Düsseldorf-Weeze und nimmt bald viele neue Strecken auf! Auf der Langstrecke geht es dann ab April 2018 Richtung Las Vegas, später dann unter anderem nach Windhoek, Montego Bay und Mauritius!

Quelle: aerotelegraph.com

Eure Routenupdates:

Reaktivierung eines kaum genutzten Flughafens und neue Langstreckenziele!

Edelweiss Air: Expansionskurs voraus!

  • Zwischen Zürich (ZRH) und Djerba (DJE) in Tunesien fliegt ihr ab März 2018 1x pro Woche!
  • Ebenfalls ab Zürich (ZRH) fliegt ihr ab 15. Mai nach Orlando (MCO), ab 4. Juni nach Denver (DEN) und ab 26. Juli nach Varadero (VRA)!

Austrian Airlines: Lange nichts von der Langstrecke der AUA gehört!

  • Von Wien (VIE) aus geht es ab Ende Oktober nach Kapstadt (CPT) und ab Mai 2018 nach Tokio (NRT)!

Quelle: airliners.deroutesonline.com

Die Nachrichten der Vorwoche:

Alitalia vor dem Verkauf: Ryanair steigt in den Poker ein – Diese und weitere Nachrichten in den Fliegernews #24