Nordkorea wird in Zukunft noch weiträumiger umkurvt

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Der Flug über das Japanische Meer sorgte bei vielen Fluggesellschaften schon lange für Sorgenfalten auf der Stirn. Nach einem nordkoreanischen Raketentest, der vor gut zwei Wochen eine auf dem Weg nach Tokio befindliche Air France Maschine um wenige Minuten verfehlte, entschied sich die französische Fluggesellschaft nun, den Radius um Nordkorea zu erhöhen bzw. einen noch größeren Bogen um Nordkorea zu fliegen, als bisher schon. Auf einigen Routen müssen Passagiere daher mit bis zu 30 Minuten zusätzlicher Reisezeit rechnen! Auch die Lufthansa hat als Vorsichtsmaßnahme, ihre Flüge weiträumig umgeleitet. Generell fliegen alle großen Airlines nach Möglichkeit nicht in die Nähe des isolierten Landes. Der letzte Vorfall hat noch einmal gezeigt, dass die Vorsichtsmaßnahmen nicht ohne Grund getroffen wurden!

Quelle: aero.de

Interessenvertretung erzielt Teilerfolg gegen enge Sitzreihen

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Vor allem diejenigen unter euch, die oft mit dem Billigflieger unterwegs sind, wissen, dass der Sitzplatzabstand im Flieger selten großzügig gehalten wird. In den USA hat sich diesem Problem eine Interessenvertretung von Fluggästen angenommen und dabei einen effektiven Hebel entdeckt: Statt sich über die engen Sitze aufzuregen, hat sich die Organisation flyersrights.org mit einem ganz anderen Anliegen an den amerikanischen Court of Appeals gewandt. Die Organisation bezweifelt, dass extrem vollgestopfte Maschinen innerhalb der vorgeschriebenen 90 Sekunden evakuieren werden können. Richterin Patricia Ann Millett teilte die Zweifel und ordnete die Flugaufsichtsbehörde FAA an, eine Dokumentation zu erstellen, die erklärt, warum die Sitzplatzabstände bisher noch nicht geregelt wurden. Vielleicht könnt ihr euch zukünftig aloo über ein wenig mehr Beinfreiheit auf Economy-Flügen innerhalb der USA freuen.

Quelle: dmm.travel

Nach Vorfall in Toronto werden Lotsen + Piloten zukünftig stärker kontrolliert

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Es war für einige Piloten auf dem Rollweg eine Schrecksekunde, als sie sahen wie der Airbus der Air Canada statt auf die Landebahn versehentlich auf den Rollweg zur Landebahn zusteuerte. In den letzten Sekunden erst bemerkten die beiden Piloten beim Anflug auf den Flughafen San Francisco, dass sie schleunigst durchstarten sollten. Genau andersherum passiert das erstaunlich oft am Flughafen Toronto-Pearson: Dort rollen Flugzeuge immer öfter auf die Start- und Landebahnen obwohl gleichzeitig andere Flugzeuge landen oder starten. Erst vor ein paar Tagen kam es wieder zu einer sogenannten Runway Incursion, bei der ein Flugzeug in den Schutzbereich einrollte.

Das wird nun scharf untersucht: Die Transportsicherheitsbehörde wird demnächst einige Mitarbeiter zur Kontrolle von Lotsen und Piloten bereitstellen, um herauszufinden wie es zu den gefährlichen Zwischenfällen kommen konnte. Auch in Deutschland passieren ab und zu ähnliche Zwischenfälle, da Piloten oft damit beschäftigt sind die Flughafenkarten zu lesen oder sich mit den Checks nach, beziehungsweise vor der Landung beschäftigen.

Quelle: aerotelegraph.com

Eure Routenupdates:

Eurowings: Die Langstrecken-Drehkreuze werden verbunden!

  • Von München (MUC) geht’s ab März 2018 4x täglich nach Köln-Bonn (CGN).

BMI regional: Weiter geht’s innerdeutsch!

  • Ab Sommer 2018 fliegt der britische Regionalflieger wieder zwischen München (MUC) und Saarbrücken (SCN) mehrmals pro Tag.

Quelle: airliners.deroutesonline.com

Die Nachrichten der Vorwoche:

Babyalarm in 11.800 Metern Höhe – Fliegernews #28