Airline Balearics fliegt ab Frühjahr 2018 nach Mallorca

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In Deutschland ist Thomas Cook mit der altbekannten Fluglinie Condor unterwegs. Schon früh hat die Airline versucht, Anteile und Streckenrechte von Air Berlin zu übernehmen. Diese gingen aber bekanntlich an die Lufthansa und wahrscheinlich auch an EasyJet. Nun geht Thomas Cook einen anderen Weg: Sie gründen einfach eine neue Airline! Unter dem Namen Balearics soll die Thomas Cook Marke ab Frühjahr 2018 das Drehkreuz Palma de Mallorca bedienen. Dazu will der Reiseanbieter 3 – 7 Airbus A320 kaufen.

Allerdings sind solche Gründungen nicht unbedingt der Anfang einer neuen Strategie, oder eines Markenauftritts, sondern in der Regel nur eine weitverbreitete Methode, um Kosten zu senken. Denn in anderen Ländern, in denen Thomas Cook aktiv ist, sind meist viel höhere Löhne zu zahlen und Standards zu erfüllen. So etwa in Deutschland, Großbritannien und Skandinavien.

Durch die Pleite von Air Berlin ist die sonst recht angeschlagene Condor inzwischen auch wieder auf Wachstumskurs. Vor allem auf der Langstrecke hat die Airline wieder investiert. Damit auch in der Hochsaison Kapazitätsengpässe überbrückt werden können, eignet sich die neue Gesellschaft auch! Bisher mussten extra Kapazitäten teuer bei anderen Fluggesellschaften eingekauft werden, was sich mit der neuen Gesellschaft erübrigen könnte.

Quelle: spiegel.de

South African Airways fliegt nach St. Helena

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Wir haben schon vor einiger Zeit über die Insel St. Helena und ihren neuen Flughafen berichtet. Schlagzeilen-Wert hatte der Flughafen aus vieler Hinsicht: Die Insel ist 2.000 Kilometer vom Festland entfernt und kann durch den Flughafen mit dem Kürzel HLE erstmals schnellen Waren- und Personenaustausch genießen.

Bis zu einer Größe von Airbus A320 Jets war der Airport zugelassen und kann damit von den meisten typischen Billigflieger-Flugzeugen angeflogen werden. Nachdem der erste Flug der British Airways aus Südafrika allerdings 3 Anläufe brauchte, um zu landen, wurde die Zulassung wieder gestrichen. Angeblich ist beim Bau der Flughafens kaum beachtet worden, dass es auf der Insel zu starken Seitenwinden kommen kann. Auch deshalb dürfen die Maschinen nicht vollbesetzt landen, falls mal eine Landung mit Rückenwind nötig ist!

Inzwischen sind nur noch Flugzeuge bis etwa 90 Passagiere erlaubt, etwa die Embraer 190. Jetzt hat Airlink, eine Tochter der South African Airways angekündigt, die Strecke jetzt einmal pro Woche von Johannesburg aus anzubieten.

Quelle: spiegel.de

Island behält Air Berlin Maschine als „Pfand“

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Dass Air Berlin Zahlungsschwierigkeiten hat, ist kein Geheimnis. Deshalb verlangen viele Flughäfen, an denen die Air Berlin landet schon eine Vorkasse, da ihnen das Risiko eines Zahlungsausfalls zu hoch ist.

Genau dieser Fall ist jetzt in Keflavik eingetreten. Der Hauptstadtflughafen in Island hat von Air Berlin noch keine Zahlung für eine Landung erhalten. Aus Angst, die Rechnung nicht mehr rechtzeitig beglichen zu haben, hat der Flughafen zu drastischen Maßnahmen gegriffen!

Der Flieger sitzt fest! Als „Pfand“ haben die Behörden den Flieger festgehalten und wollen ihn erst wieder auslösen, wenn alle Rechnungen der Air Berlin beglichen wurden. Dagegen hat Air Berlin übrigens schon vergebens geklagt. Denn in Island gilt auch für deutsche Airlines isländisches Recht!

Bis jetzt ist der Flieger noch in Island und wird voraussichtlich auch dort bleiben, wenn Air Berlin sich weiterhin weigert, schnellstmöglich die Lande- und Bodengebühren zu zahlen.

Quelle: aero.de

 

Eure Routenupdates:

bmi regional: Einer der ersten Air Berlin Streckenretter

  • Ab November 2017 fliegt ihr mehrmals täglich von Saarbrücken (SCN) nach München (MUC)

Pobeda: Moskau Moskau, wirf die Gläser an die Wand!

  • Seit 19. Oktober geht es mit dem russischen Billigflieger 3x pro Woche von Karlsruhe-Baden-Baden (FKB) nach Moskau Vnukovo (VNO)

Quelle: airliners.deroutesonline.com

Die Nachrichten der Vorwoche:

Ryanair rennen weiter die Piloten weg – Unsere Fliegernews #39