BerlinLinienBus gibt auf

BerlinLinienBusNeu

Nachdem der Fernbusmarkt erst Anfang 2013 liberalisiert wurde, ist er vier Jahre später vermutlich zu über 80% in der Hand eines Anbieters. Nachdem der Marktführer MeinFernbusFlixbus in den vergangenen Monaten die Konkurrenten Megabus und Postbus geschluckt hat, gibt nun auch der letzte große Konkurrent BerlinLinienBus auf. Zum Ende des Jahres will die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn den Großteil seiner Strecken streichen und lediglich einige Verbindungen an die ebenfalls zur Bahn gehörende Marke IC Bus abgeben. Das Fernbusgeschäft war laut Angeben der Bahn ein stetiges Minusgeschäft. Durch den Ausstieg von BerlinLinienBus bleiben neben Flixbus nur noch Eurolines, DeinBus und IC Bus im deutschen Fernbusmarkt aktiv. Die Zeit der günstigen Fernbustickets scheint also vorbei.

WLAN in der deutschen Bahn

Deutshce Bahn ICE Zug

Eine erfreuliche Nachricht gibt es hingegen von den Zügen der Deutschen Bahn. Diese werden nämlich in den kommenden Jahren nach und nach mit dem schwedischen WLAN-System Icomera ausgestattet. Dieses ermöglicht auf der einen Seite besseren Telefonempfang im Zug und kostenfreies WLAN für alle Zugklassen. Somit können nun also auch Kunden der 2. Klasse auf ihren Bahnfahrten kostenfrei im Netz surfen. Die ersten Züge mit dem neuen System werden ab Dezember 2016 auf den Strecken fahren. Zu erkennen sind sie an dem WLAN-Logo am Zugäußeren. Bis Ende des Jahres 2016 soll das komplette ICE-Netz ausgestattet sein. Wir finden: Ein längst fälliger Schritt!

AirBerlin wird zerstückelt

Airberlin-Flugzeuge

Die zweitgrößte deutsche Airline zieht sich nach und nach aus dem Tourismusgeschäft zurück. In dieser Woche gelangen verschiedene Meldungen zur Zukunft der Etihad-Tochter AirBerlin an die Öffentlichkeit. Einerseits wird die Fluggesellschaft aller Voraussicht nach die meisten seiner Ferienstrecken innerhalb Europas an die Lufthansa Tochter Eurowings abgeben. Auf der anderen Seite werden sowohl auch einige außereuropäische Ferienstrecken zu Gunsten eines Joint Venture mit Tuifly ausgegliedert werden. Die AirBerlin-Hauptachsen Berlin und Düsseldorf sollen nicht von den Kürzungen betroffen sein. Allerdings dürften man auch in der Verwaltung in Berlin die vermuteten 1.000 gestrichenen Stellen zu spüren bekommen. So richtig ruhig wird es um AirBerlin also nicht.

Quellen:

Spiegel Online

t3n

Handelsblatt

Airliners

rp-online