Halloween ist, wie der St. Patrick’s Day, eine ursprünglich irische Tradition, die 1845, mit der Einwanderung der Iren nach Amerika, auch in den USA und Kanada Einzug hielt. Es wird vermutet, dass Halloween schon vor 2000 Jahren als keltisches Fest zum Sommerende mit Feuern und Geschenken an den Totengott Samhain gefeiert wurde. In Irland wurde mit dem Katholizismus dann „All Hallows’ Evening“ traditionell in der Nacht vor Allerheiligen mit Bräuchen wie Umzügen, Lagerfeuern und Tänzen gefeiert. Aus „All Hallows’ Eve“ wurde dann „Hallows‘ E’en'“ und später die Kurzform „Halloween“.

„Trick or Treat“

In den USA hat sich der wohl bekannteste Brauch entwickelt, der sich bis in die ganze Welt verbreitete: Trick or Treat! Das gemeinsame Sammeln von Süßigkeiten bei Nachbarn ist bei allen Kindern und auch Erwachsenen sehr beliebt. Bunt oder gruselig-schaurig verkleidet, gehen in der Nacht zum 1. November Klein und Groß zum Süßigkeiten sammeln in der Nachbarschaft umher. Die gruseligen Verkleidungen sollten ursprünglich Geister, Hexen und Zauberer abschrecken. Wer als Nachbar mit den Süßigkeiten knauserig ist oder gar keinen „Treat“ gibt, muss damit rechnen, mit einem „Trick“ bestraft zu werden. Sturmklingeln und Eier- oder Klopapier-Werfen sind beliebte Streiche.

Die Legende von Jack O Lantern
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Auch die Dekorationen aus Kürbissen, Getreidebündeln oder Maiskolben gehören zu dem Halloween-Fest. Um die Kürbislaterne rankt sich eine berühmte Legende: Laut der irischen Sage lebte einst der Schmied und Trinker Jack Oldfield und fing mit einer List den Teufel höchstpersönlich, um nicht in die Hölle aufgenommen zu werden. Als Jack im Alter starb, wurde er an der Himmelspforte für seine Boshaftigkeit abgewiesen und in die Hölle geschickt. Doch der Teufel hielt sein Versprechen und nahm in nicht in der Hölle auf.

Ruhelose Seelen

Stattdessen gab der Teufel Jack O ein einziges Kohlenstück, dass dieser dann in einer ausgehöhlten Rübe transportierte, damit es ihm den Weg zu den Lebenden leuchtete. Aus den Rüben wurden in den USA dann Kürbisse und die leuchtenden Kürbislaternen sind bis heute ein Symbol für die ruhelosen Seelen, die weder ihren Platz im Himmel, noch in der Hölle finden können und auf der Erde als Geister wandeln.

Verbreitung in der ganzen Welt

Halloween hat sich in Deutschland ebenso schnell wie im Rest Europas verbreitet: Wurde bis zu den 90er-Jahren in protestantischen Regionen eher der Reformationstag gefeiert, wird Halloween heute als immer wichtiger werdender Brauch aufgenommen. Traditionelle Herbstbräuche wie das Rübengeistern oder das Martinisingen haben sich dabei mit dem gruseligen Verkleiden vermischt. Halloween und „Trick or Treat“ sind aber ebenso in vielen asiatischen, südamerikanischen Ländern und afrikanischen Staaten wie Mosambik, Simbabwe und Südafrika beliebt.


Die 7 gruseligsten Destinationen innerhalb Europas

1. Edinburgh: 1,5-stündige Grusel-TourDoune-Castle-edinburgh


2. Schauriges München: Gruseltour durch die Altstadtmünchen

  • Tour durch die nördliche Altstadt und die Wittelsbacher Residenz in München
  • Extras: Für Rollstuhlfahrer geeignet
  • Gesamtpreis: ab 14€ pro Person
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3. Budapest: Donau-Fahrt mit dem Halloween-Partyschiffbudapest


4. Prag: Gruseliger Rundgang zur GeisterstundeTschechien-Prag


5. Verkürzte Wartezeiten: Ticket für den Hamburg DungeonHamburg-Speicherstadt


6. London: 2-stündiger Jack-the-Ripper-Rundgang am Abendlondon


7. Bustour Dublin – Geister, Geschichte, Bier und StadtführungDublin-Fluss-shutterstock

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Anreise

Die angegebenen Links sind nur Beispiele. Die besten Tipps zum Thema Anreise haben wir euch in unserem Ratgeber-Artikel „Anreise mit Bahn, Bus oder Auto? Unsere Recherchetipps“ zusammengefasst. Wie ihr den günstigsten Flug findet, lest ihr am besten in unserem Artikel „Flugsuche leicht gemacht: Die besten Helfer, Tipps und Tricks“ nach.